Customer Care und SaaS-Betreuung für die Fitnessbranche. Ich kenne die Studiofläche und die Software – und baue mir die Werkzeuge dazwischen inzwischen selbst.
Als Kind habe ich Computer auseinandergenommen – nicht nur um sie zu benutzen, sondern um zu verstehen, wie sie im Detail funktionieren. Über die Jahre trat das erst einmal in den Hintergrund: Ich sammelte wertvolle Erfahrungen im Kundenservice und Verkauf, und die Arbeit mit Menschen hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Nach meinem sportwissenschaftlichen Studium und erfolgreichen Jahren in der Fitnessbranche suchte ich nach neuen Herausforderungen mit mehr Skalierbarkeit und Komplexität. Der Wechsel in die Softwarebranche war der logische Schritt: neue Perspektiven, B2B-Fokus und endlich wieder tiefgehende Technik.
Customer Care ist für mich genau die richtige Schnittmenge: der Raum zwischen Support und Customer Success. Am liebsten sorge ich dafür, dass Probleme gar nicht erst entstehen. Dafür muss man verstehen, wo die Ursachen liegen – und sie nachhaltig lösen, statt nur Symptome zu beheben. Genau deshalb gebe ich Feedback aus Kundengesprächen strukturiert und konsequent an das Produktteam weiter.
Vier Jahre Fitnessstudio, dann die Seite gewechselt: Heute betreue ich die Betreiber:innen, die früher meine Kolleg:innen waren – aus der Software heraus.
Schulung und laufende Beratung zu einer komplexen Studio-Software, für Kund:innen wie für neue Teammitglieder. Über Ticket, Call und Chat, vollständig ortsunabhängig.
Wenn im laufenden Studiobetrieb etwas ausfällt, zählt die erste Stunde. Ich priorisiere nach Auswirkung, halte die Kundschaft im Bilde und nehme Druck aus der Situation.
Ich übersetze zwischen Kundschaft und Entwicklung – in beide Richtungen. Aus wiederkehrenden Rückmeldungen werden konkrete Verbesserungen am Produkt statt immer neuer Tickets.
Aus dem Vertrieb geblieben: strukturiert herausfinden, was jemand wirklich braucht, und Einwände ernst nehmen statt wegreden. Im Verkauf hat das zu 70–75 % Abschlussquote geführt.
Drei Anwendungen, die ich ohne Entwickler:in im Rücken entwickelt habe – weil ich das Problem dahinter jeweils selbst kannte.
Ein schmales Fenster, das während eines Verkaufsgesprächs über Zoom oder Teams liegt und mithört. Es schreibt mit, erkennt Einwände und blendet in unter zwei Sekunden eine Antwort ein, die man direkt aussprechen kann. Nach dem Gespräch steht die Bedarfsanalyse fertig da: Budget, Ziele, Einwände, Entscheider. Gebaut, weil ich diese Gespräche jahrelang selbst geführt habe.
Die Anwendung liest Kontoauszüge ein, erkennt anhand des Verwendungszwecks das passende Aktenzeichen und rechnet pro Fall aus, was noch offen ist. Für Treuhandkonten warnt sie, sobald mehr ausgezahlt wurde als eingegangen ist – dort darf nichts ins Minus laufen.
Mehrere spezialisierte KI-Assistenten, die zusammenarbeiten: einer verteilt die Aufgaben, die anderen erledigen ihren Bereich. Alle halten sich an ein gemeinsames Regelwerk, das ich vorher festgelegt habe.
Am schnellsten per E-Mail. Auf eine konkrete Stelle antworte ich noch am selben Tag.